
Gebündelt in einer Stammstrecke
Der NordOstLink besteht aus den Gleichstromverbindungen DC31 und DC32 sowie mehreren Offshore-Netzanbindungen, die gebündelt in einer Stammstrecke verlegt werden.Im ersten Abschnitt zwischen HeideHub und NordHub verlaufen sechs Leitungen parallel zueinander, in diesem Bereich hat der NordOstLink eine Übertragungskapazität von bis zu 12 Gigawatt. In dem Abschnitt zwischen dem NordHub und dem Abzweig nach Wiemersdorf/Hardebek verlaufen fünf Systeme. Nach dem Abzweig nach Wiemersdorf/Hardebek sind es noch vier Leitungen im NordOstLink, die bis auf die Höhe des Suchraums Seth/Leezen/Groß Niendorf/Travenbrück parallel verlaufen. Hier gehen dann zwei Leitungen ab und verlaufen als TraveBilleLink weiter zum Netzverknüpfungspunkt Sahms. Danach umfasst der NordOstLink bis zum Endpunkt in Klein Rogahn nur noch die Leitungen DC31 und DC32.

Wir bauen das Gleichstromnetz von morgen – StromNetzDC
Übertragungsnetzbetreiber sorgen dafür, dass Strom zuverlässig ankommt, wo er gebraucht wird. Gleichstromverbindungen wie der NordOstLink ergänzen das Drehstromnetz, entlasten es und transportieren grünen Strom über große Entfernungen zu Verbrauchszentren. Dabei planen die Netzbetreiber über regionale Grenzen hinaus und setzen große Projekte gemeinsam um – mit klaren Verantwortlichkeiten für Planung und Bau.
Um die Zusammenarbeit zu stärken, haben 50Hertz, TenneT und TransnetBW StromNetzDC gegründet. Dieses gemeinsame Dach informiert und beteiligt die Öffentlichkeit zu geplanten Gleichstromverbindungen, besonders an Kreuzungspunkten mehrerer Leitungen. Trotz beschleunigter Genehmigungsverfahren bleibt die Kommunikation transparent und frühzeitig.
Die Projekte sind vernetzt gedacht: Multiterminal-Hubs verschalten die Leitungen, sodass Strom flexibel dorthin fließt, wo er gebraucht wird. Zudem profitieren die Netzbetreiber vom Wissen der anderen.

